das Jahr 2025 nimmt Fahrt auf – mit politischen Weichenstellungen, die uns lange begleiten werden. Während in den USA Donald Trump erneut ins Weiße Haus einzieht, rückt in Deutschland die Bundestagswahl immer näher. Beides befeuert auch hierzulande Debatten über Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Umgang mit Desinformation. Das Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) hat ein Echtzeit-Monitoring zu Desinformation im Bundestagswahlkampf 2025 gestartet – eine wichtige Initiative, um gezielte Einflussnahme und Fake News sichtbar zu machen.
Auch auf europäischer Ebene wird der Kampf gegen illegale Hassrede weiter verschärft: Der Digital Services Act integriert den überarbeiteten Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Hassrede, der Online-Plattformen in die Verantwortung nimmt.
Aus dem Netzwerk informieren wir über den Trägerwechsel in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Münster, die neue Antragsphase für Zuwendungen zur Antisemitismusbekämpfung und -prävention 2025 in NRW und die kreative Kampagne gegen Antifeminismus in Köln. Außerdem stellen wir den neuen Flyer des Beratungsnetzwerks gegen Rechts in NRW vor. Weitere wichtige Themen sind die Förderung eines neuen Kompetenznetzwerks zur Antisemitismusprävention an Hochschulen, ein Blick zurück auf die demokratiefeindlichen Dynamiken und zivilgesellschaftlichen Proteste des Jahres 2024 sowie das zehnjährige Bestehen des Präventionsprogramms „Wegweiser“ gegen islamistischen Extremismus in Düsseldorf und Mettmann.
Wir geben auch wieder einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen – von der Umweltbildungswerkstatt, einem TikTok-Seminar über den Black History Month bis hin zur Fachtagung zu türkischem Rechtsextremismus.
Wir hoffen, dass Sie in dieser Ausgabe inspirierende Ansätze und nützliche Informationen finden.
Herzliche Grüße Ihr Newsletter-Team der LKS
Netzwerk
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Münster bei neuem Träger
Seit dem 1. Januar 2025 arbeitet das Team der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster (mobim) in Trägerschaft des VSE NRW e.V. (Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen NRW e.V.). Das Beratungsangebot und die Teambesetzung bleiben in der neuen Trägerschaft unverändert bestehen.
In den vergangenen 16 Jahren hat das Team von mobim in Trägerschaft des städtischen Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster beraten. Mit den Kolleg*innen dort hat das Team über den gesamten Projektzeitraum zuverlässig, kollegial und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Der Trägerwechsel hat formale und strukturelle Gründe und das Team ist sich sicher, dass eine kollegiale Zusammenarbeit und ein fachlicher Austausch mit der Villa ten Hompel weiterhin Bestand haben wird.
Unter dem Dach des VSE NRW e.V. soll die Arbeit ab 2025 langfristig stabil aufgestellt werden. Der VSE NRW e.V. ist anerkannter freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe in den Regionen Münster/Münsterland und Ruhr/Niederrhein. Die Hilfsangebote umfassen eine breite Palette in den Sozialgesetzbüchern VIII, IX und XII und mit dem „Netzwerk Pflegefamilien“ betreut der Verein über 600 Pflegekinder in ganz NRW und angrenzenden Bundesländern. Mit Sitz in der Rudolfstraße im Herzen Münsters setzt der VSE NRW e.V. sich seit seiner Gründung für Teilhabe, Vielfalt und Demokratie ein und lebt dies über seine basisdemokratische Organisationsstruktur aus. mobim wird zukünftig eins von über 40 selbstverwalteten Teams des VSE NRW e.V. sein, worüber sich das Team sehr freut. Der VSE NRW e.V. bietet dem Team von mobim optimale Rahmenbedingungen für die Beratungsarbeit. Mehr Informationen zum neuen Träger finden Sie unter www.vse-nrw.de.
Zuwendungen zur Antisemitismusbekämpfung und -prävention 2025
Zur Initiierung und Unterstützung von Projekten und Präventionsmaßnahmen stehen der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur Mittel aus ihrem Gesamtbudget zur Verfügung. Das Zuwendungsverfahren für das Jahr 2025 ist nun gestartet. Für Projekte, die im Jahr 2025 durchgeführt werden sollen, können seit dem 29. Januar 2025 Anträge eingereicht werden. Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite der Antisemitismusbeauftragten.
Die Partnerschaft für Demokratie Köln hat die Kampagne „Heute Minus Früher – Wie Antifeminismus unser Zusammenleben gefährdet“ ins Leben gerufen, um für das Thema Antifeminismus zu sensibilisieren.
Dabei wurden Bierdeckel entwickelt, die auf spielerische Weise dazu einladen, sich mit feministischen Errungenschaften und den aktuellen Gegenbewegungen auseinanderzusetzen. Auf den Deckeln sind zunächst nur Jahreszahlen, Illustrationen und der Satz „Früher hätt’s das nicht gegeben“ zu sehen. Die Auflösung, welche gesellschaftliche Entwicklung gemeint ist, kann durch einen QR-Code auf der Website www.heute-frueher.de entdeckt werden. Begleitend zu den Bierdeckeln gibt es Postkarten und Plakate, die auch unabhängig von den Bierdeckeln funktionieren.
Aktuell werden die Bierdeckel in Kölner Bars und Kneipen sowie für Veranstaltungen verteilt – mehrere tausend Stück wurden bereits unter die Leute gebracht.
Das Beratungsnetzwerk gegen Rechts in NRW hat einen neuen Flyer veröffentlicht, der über die Zuständigkeiten und Kontaktmöglichkeiten der Beratungsstellen informiert. Er umfasst Angebote der Opferberatung, der Mobilen Beratung sowie der Aussteigs- und Distanzierungsberatung. Der Flyer bietet einen Überblick über die Unterstützungsangebote des Netzwerks, sodass Ratsuchende schnell die passenden Ansprechpartner*innen finden können.
Sie sind sich nicht sicher, welche Stelle die richtige für Ihr Anliegen ist? Keine Sorge, die Beratungsstellen sind untereinander gut vernetzt und leiten Ihre Anfrage bei Bedarf auch gerne an unsere Kolleg*innen aus den anderen Teams weiter. Die Angebote sind für Sie vollständig kostenlos!
Im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 erwarten viele Menschen, dass ausländische und inländische Akteure Desinformationen verbreiten könnten. Aber welche Falschaussagen, welche Kampagnen können tatsächlich beobachtet werden und in welchem Umfang werden Falschinformationen gepostet?
Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl 2025 hat das Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) ein Monitoring von Desinformationen und digitalen Kampagnen vor allem auf Telegram und YouTube, aber auch auf X, TikTok und Facebook aufgesetzt. Schwerpunkte sind einerseits ausländische Einflussnahme und andererseits demokratiefeindliche Aktivitäten durch rechtsextreme Akteur*innen.
Die aus dem Echtzeit-Monitoring ausländischer Einflussversuche und rechtsextremer Akteur*innen gewonnenen Informationen zu demokratiefeindlichen Bestrebungen im Bundestagswahlkampf stellt CeMAS der Öffentlichkeit auf einer eigenen Website zur Verfügung und möchten damit auch Journalist*innen und Faktenchecker*innen zu vertiefenden Recherchen anregen.
Der freiwillige Verhaltenskodex zur Bekämpfung illegaler Hassrede im Internet (aus dem Jahr 2016) wird in überarbeiteter Form als Code of Conduct+ Teil des Digital Services Act (DSA). Der Verhaltenskodex + wird Online-Plattformen beim Umgang mit Inhalten stärken, die im EU-Recht und in den nationalen Rechtsvorschriften als illegale Hassreden definiert sind. Der integrierte Verhaltenskodex wird die Einhaltung und wirksame Durchsetzung des Gesetzes über digitale Dienste erleichtern, wenn es um das Risiko der Verbreitung illegaler Inhalte in ihren Diensten geht.
Die Kommission begrüßt die Aufnahme des überarbeiteten Verhaltenskodex zur Bekämpfung illegaler Hetze im Internet in das Gesetz über digitale Dienste. Die für Tech-Souveränität, Sicherheit und Demokratie zuständige Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen erklärte: "In Europa gibt es keinen Platz für rechtswidrigen Hass, weder offline noch online. Ich begrüße das Eintreten der Interessenträger für einen verstärkten Verhaltenskodex im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste. Durch die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten gewährleisten wir einen sicheren digitalen Raum für alle."
Der Verhaltenskodex+, der auf dem ursprünglichen Verhaltenskodex zur Bekämpfung illegaler Hassreden im Internet aus dem Jahr 2016 aufbaut, wurde von Dailymotion, Facebook, Instagram, Jeuxvideo.com, LinkedIn, von Microsoft gehosteten Verbraucherdiensten, Snapchat, Rakuten Viber, TikTok, Twitch, X und YouTube unterzeichnet. Im Gegensatz zum Code of Practice on Desinformation gehört auch X weiterhin zu den Unterzeichnern des Code of Conduct+.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert in den kommenden drei Jahren das Kompetenznetzwerk Hochschulische Antisemitismusprävention bei der Hochschulrektorenkonferenz.
Mit ihrem Kompetenznetzwerk will die HRK Hochschulen in der Weiterentwicklung ihres Engagements gegen Antisemitismus stärken. Dafür begleitet sie die hochschulischen Beauftragten gegen Antisemitismus aktiv und will sie sowohl untereinander als auch mit weiteren Akteuren der Antisemitismusprävention, -bekämpfung und -forschung vernetzen. Das Netzwerk befindet sich aktuell im Aufbau und wird künftig einen gemeinsamen Wissensaustausch zu Antisemitismusprävention und -forschung ermöglichen.
Was wird von 2024 in Bezug auf Rechtsextremismus und Demokratiefeindlichkeit in Erinnerung bleiben? In Belltower.News ist unter dem Titel "'Autoritäre Dynamiken' und zivilgesellschaftliche Proteste" ein Jahresrückblick für 2024 aus Nordrhein-Westfalen erschienen. Autor des Beitrags ist Michael Sturm von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Nordrhein-Westfalen.
Der Artikel analysiert die politischen Entwicklungen in NRW im Jahr 2024. Er beschreibt, wie die AfD versuchte, ihre Position durch Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang im Historischen Rathaus von Münster zu stärken, dabei jedoch auf massiven Widerstand stieß; so protestierten etwa 30.000 Menschen gegen diese Veranstaltung. Zudem thematisiert der Artikel die zunehmende Normalisierung rassistischer Diskurse, insbesondere im Kontext von migrationspolitischen Debatten und Vorfällen wie dem Anschlag auf ein Stadtfest in Solingen im August 2024. Die AfD bemühte sich, das Konzept der "Remigration" in den öffentlichen Diskurs zu integrieren, was häufig auf zivilgesellschaftlichen Widerstand stieß. Trotz der autoritären Tendenzen betont der Artikel die Stärke und Bedeutung zivilgesellschaftlicher Proteste, die sich landesweit gegen rechtsextreme Aktivitäten formierten.
Belltower.News ist eine News-Plattform für digitale Zivilgesellschaft. Sie beschäftigt sich mit Rechtsextremismus, Antisemitismus, den Facetten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und ihren Strategien und Argumentationsmustern. Für den Jahresrückblick berichten zivilgesellschaftliche Initiativen über die Situation in ihrem Bundesland.
10 Jahre Wegweiser in Düsseldorf und im Kreis Mettmann
Das Programm „Wegweiser – stark ohne islamistischen Extremismus“ in Düsseldorf und im Kreis Mettmann feierte am 19. Dezember 2024 sein zehnjähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung im Haus der Jugend in Düsseldorf. Die Feier bot Raum, die Erfolge des Programms in Düsseldorf und im Kreis Mettmann zu würdigen und neue Perspektiven für die Präventionsarbeit zu entwickeln. Samy Charchira, Leiter des Programms, eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf die Arbeit der letzten Dekade. Grußworte von Clara Gerlach, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Düsseldorf, und Uwe Schmidt vom Innenministerium NRW unterstrichen die Bedeutung des Programms für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ein Höhepunkt war die Keynote von Prof. Dr. Çefli Ademi, Professor für islamische Theologie an der Universität Münster, zum Thema „Vielfalt im Islam – Diversität als Ressource in der Präventionsarbeit“. Er betonte die Bedeutung der pluralistischen Perspektive im Islam als Mittel gegen extremistische Strömungen und hob hervor, wie diese Vielfalt Jugendliche stärken kann. Diskussionen, wie ein Bühnengespräch zur Entstehung des Programms mit Prof. Dr. Michael Kiefer, Ataman Yildirim und Dirk Sauerborn, sowie eine Podiumsdiskussion zur Zusammenarbeit in der Präventionsarbeit, boten wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der vergangenen Jahre.
Praktische Ansätze standen im Fokus der anschließenden Worldcafés, die Themen wie Radikalisierungsmechanismen, den Nahost-Konflikt und den Einfluss von Rassismus beleuchteten. Die interaktiven Sessions boten den Teilnehmenden Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die Präventionsarbeit zu gewinnen. Die Veranstaltung endete mit Networking und einem Ausblick auf die weitere Arbeit des Programms. Wegweiser zeigte sich stolz auf eine erfolgreiche Dekade und bereit für die zukünftigen Herausforderungen im Kampf gegen Radikalisierung.
Unter dem Motto "Black History – Black Future" findet in diesem Jahr wieder der "Black History Month" in Köln statt. Er soll einen wiederkehrenden Raum für Begegnung, Austausch und Aufklärung schaffen und diese Räume fest in der Kölner Kultur verankern. In diesem Jahr nehmen die Stadt Köln und viele zivilgesellschaftliche Initiativen auch eine auf die Zukunft gerichtete Perspektive ein. Das Amt für Integration und Vielfalt kooperiert hierzu mit der Theodor Wonja Michael Bibliothek, dem Sonnenblumen Community Development Group e. V. sowie dem Afrika Film Festival.
Am 06. Februar 2025 bietet im Rahmen der Black History Month die Volkshochschule Köln die Diskussionsveranstaltung "Understanding Critical Race Theory: Meet Michael Thomas!" zur Critical Race Theory als Forschungsansatz an. Sie findet ab 18.30 Uhr im FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt (Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln, Altstadt-Süd) statt. Die Critical Race Theory ist ein interdisziplinärer Theorie-Ansatz, der davon ausgeht, dass Rassismus keine Ausnahmeerscheinung, sondern ein strukturell verankerter Teil der gesellschaftlichen Ordnung ist. Hierzu diskutieren der renommierte Philosophie-Professor Michael L. Thomas und sein Kollege Benedict Kenyah-Damptey. Der Abend findet auf Englisch statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
TikTok ist mit mehr als 1,7 Milliarden aktiven Nutzerinnen und Nutzern weltweit eine der am schnellsten wachsenden Social-Media-Plattformen, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Besonders erfolgreich nutzen Rechtspopulisten die Plattform. Es geht auch anders!
Viral gehen mit Botschaft: TikTok für gesellschaftliche Vielfalt nutzen Ein Online-Seminar, veranstaltet von Arbeit und Leben, unterstützt von der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung, vermittelt jetzt Einblicke um, soziale Medien, insbesondere TikTok, besser zu verstehen und eigene Beiträge zu produzieren. Damit gelingt es, sich neue Zielgruppen zu erschließen.
Die viertägige Online-Werkstatt findet am 6., 13. und 20. Februar und 20. März online jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Es ist nicht zwingend, aber sinnvoll, alle vier Termine wahrzunehmen. Zum Lehrteam gehören Deana Mrkaja (Expertin für Social Media und Storytelling), Mirko Seekamp (freier Journalist für Tagesschau, Panorama, StrgF) und Medienwissenschaftler Dr. Thomas Hestermann.
Vom 17. Februar bis 30. März 2025 wird die Wanderausstellung „Werde Zweitzeug*in“ des Zweitzeugen e.V. in der Mediathek Kamp-Lintfort gezeigt. Die Ausstellung findet im Rahmen der Umsetzung des Landesprogramms „NRWeltoffen“ im Kreis Wesel durch die Fachstelle für Demokratie der Stadt Moers sowie mit Unterstützung weiterer Kooperationspartner statt.
Die Ausstellung vermittelt die (Über)Lebensgeschichten der Holocaust-Zeitzeug*innen Chava Wolf, Henny Brenner, Dr. Leon Weintraub und Wolfgang Lauinger. Die Ausstellung lädt Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zu einer intensiven und persönlichen Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem Leben der Zeitzeug*innen vor und nach der Verfolgung ein. Es gibt thematische Vertiefungen zur Kontinuität von Antisemitismus, Trauma und Identität sowie zur Einordnung von historischen Ereignissen. Durch multimediale Inhalte, Audiobeiträge und zahlreiche Interaktionen werden (junge) Besucher*innen dazu animiert, selbst als Zweitzeug*in aktiv zu werden.
Ein umfangreiches Begleitprogramm für Schulklassen, Jugendgruppen und Erwachsene ergänzt die Ausstellung. Neben Workshops und Lesungen finden Veranstaltungen mit Expert*innen statt (teilweise auch online). Alle Angebote sind kostenfrei. Flyer und Informationen zur Anmeldung unter: https://zweitzeugen.de/news/ausstellung-in-kamp-lintfort
Am 11./12. März 2025 findet in Münster die Umweltbildungswerkstatt 2025 statt. Veranstaltet wird sie von der BNE-Agentur NRW und der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung NRW e.V. (ANU NRW). Die Tagung steht unter dem Thema "Demokratie - auch unser Auftrag" und beschäftigt sich mit den Bezugspunkten von Demokratiebildung mit Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltbildung (BNE).
Die Umweltbildungswerkstatt bietet den BNE-Akteur:innen und Interessierten ein fachlich qualifiziertes, vielfältiges, aber auch praxisnahes Programm zu den Themen wie Frieden, Gerechtigkeit, der Problematik des Rechtsextremismus, antidemokratische Tendenzen und Diversität aber auch der Bedeutung von KI mit Bezug zur BNE-Bildung.
Die BNE-Agentur NRW in der NUA ist die Fach- und Koordinierungsstelle für Bildung für nachhaltige Entwicklung des Landes NRW.
Die Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement bietet Online-Infoveranstaltungen zum CERV-Programm. In der Veranstaltungsreihe "Fördermittel im Fokus" werden Fragen geklärt, welche Fördermöglichkeiten es gibt, wer antragsberechtigt ist und was bei der Beantragung beachtet werden muss. Es werden neue Fördermittel vorgestellt und Fragen der Teilnehmenden beantwortet. Teil der Veranstaltungsreihe ist ein Online-Austausch Aufruf „Nicht-Diskriminierung“ am 18. März 2025 ab 17 Uhr. Das Programm "Citizens, Equality, Rights and Values" (CERV) der Europäischen Union fördert Projekte zum Thema Unionswerte, Gleichstellung, Teilhabe und Gewaltprävention (Daphne) – mit einem Etat von rund 1,44 Mrd. Euro.
Am 02. April 2025 führen die Landeszentrale für politische Bilung NRW und das Innenministerium NRW die Fachtagung „Türkischer Rechtsextremismus – Herausforderungen, Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten“ im Innenministerium NRW in Düsseldorf statt. Ziel der Fachtagung ist es, Organisationen und Institutionen, die sich mit dem Themenfeld beschäftigen, zusammenzuführen, aktuelle Entwicklungen zu beleuchten und den Austausch über Präventionsstrategien zu fördern. Die Fachtagung richtet sich an Multiplikatoren und Fachkräfte, die in Schulen, Beratungseinrichtungen, Verwaltungen etc. mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Einladung und Programm folgen in Kürze.
Bocholter Forum für Migrationsfragen
Vom 5. bis 6. April 2025 findet das 24. Bocholter Forum für Migrationsfragen der Landeszentrale für politische Bildung NRW statt. Das Bocholter Forum bietet Interessierten, Fachleuten sowie Politikerinnen und Politikern die Möglichkeit, gemeinsam über aktuelle Entwicklungen der Integrations- und Migrationspolitik zu diskutieren und konkrete Vorschläge für die Gestaltung unserer Gesellschaft zu erarbeiten. In diesem Jahr steht es unter dem Motto "Und was kann ich tun? Was wir gegen Rassismus & Ausgrenzung und für unsere Demokratie tun können (und müssen)." Anmeldeschluss ist der 14. März 2025.
Das DGB Bildungswerk e. V. sucht am Standort Hattingen eine*n Bildungsreferent*in im Themenfeld Extreme Rechte in der Arbeitswelt (Projekt VAU) in Teilzeit. Bewerbungsfrist: 28. Februar 2025. Zur Stellenausschreibung
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